Nach wahren Begebenheiten

Von 1945 bis 1955 sind 14 Millionen Deutsche geflüchtet oder aus ihrer Heimat vertrieben worden.

Das Theaterstück „WEG“ entstand auf Grundlage der Lebensgeschichten von Frauen, Kindern und Männern, die dieses Schicksal erlebt haben. Es erzählt zugleich von den Menschen, die Flüchtende und Vertriebene aufgenommen haben.

Ein Stück über die innere Kraft des Menschen, über den Weg zueinander sowie über Neubeginn und Ankommen.


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Erste Schritte: Theaterworkshop mit Schauspielerin Julia Urban

Julia Urban (bekannt aus Theater und Fernsehen) hat am Samstag, den 20. Juni auf der Bühne des König Ludwig Saals von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr einen Grundlagenworkshop zum Schauspiel für Mitwirkende des Theaters angeboten. Dabei forderte sie alle Laiendarsteller*innen heraus, nahm sie aber auch an der Hand und führte sie in die Kunst des Schauspielens ein. „Empathie“ als Grundlage der Arbeit des Schauspielers, „Beziehung“ als Grundkonflikt auf der Bühne und „Eigenwahrnehmung“ als Grundfähigkeit waren die Schlüsselwörter für den Tag. Schauspielende zu sein heißt im Dreieck von „Ich“, „Du“ und dem Raum zu arbeiten, diesen zu gestalten und auszufüllen. 

Auch konkrete Rollenarbeit über körperliche Übungen und Imagination, aber auch das Erstellen eines „Moodboards“ waren Teil des Tages.

Für alle Teilnehmenden war dieser Tag ein großer Gewinn, egal ob Kind, Jugendliche oder Erwachsener, egal ob Theatererfahren oder neu auf der Bühne. Ein voller Erfolg!


Das Begleitprogramm zu „WEG“

Rund um das Theaterstück „WEG – Flucht, Vertreibung und Heimat“ lädt ein vielfältiges Begleitprogramm dazu ein, die Themen des Stücks weiter zu vertiefen.

Workshops, Film, Vorträge, Ausstellung und Erzählcafés eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Flucht und Ankommen, Erinnerungsarbeit, Heimat und Fremdsein. Die Veranstaltungen schaffen Raum zum Zuhören, Einordnen, Nachdenken und für den gemeinsamen Austausch.

Entdecken Sie das gesamte Begleitprogramm.


08. Oktober 2026 | Workshop

Wie fühlt sich Flucht an?

Flucht bedeutet, alles Vertraute zurückzulassen – die Heimat, die Sprache, oft auch Familie und Freunde.

Die Veranstaltung gibt Einblicke in den Alltag geflüchteter und migrierter Menschen und in reale Abläufe des Asylverfahrens. Ein Berater der Caritas berichtet gemeinsam mit einer geflüchteten Person über die Situation in Rosenheim.

18:00–21:00 Uhr
Ort Bildungszentrum St. Nikolaus, Rosenheim
Mit Kevin Patrick Komorek, Flüchtlings- und Integrationsberater
Kostenfrei

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09. Oktober 2026 | Film & Gespräch

Wir sind jetzt hier!

Geschichten über das Ankommen in Deutschland

Sieben junge Männer, die seit 2015 nach Deutschland gekommen sind, erzählen ihre Geschichten vom Ankommen, von Hoffnung, Herausforderungen und dem Versuch, sich ein neues Leben aufzubauen.

Der Dokumentarfilm macht Flucht und Integration persönlich erfahrbar und eröffnet neue Perspektiven auf das Leben in Deutschland.

19:00–21:00 Uhr
Ort Bildungszentrum St. Nikolaus, Rosenheim
Eintritt: 5 €

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21. Oktober 2026 | Vortrag & Gespräch

Aufbruch und Ankommen

Aufbrechen, die Heimat verlassen, unterwegs sein und an einem neuen Ort ankommen – Migration gehört zu den grundlegenden Erfahrungen der Menschheit. Auch die Bibel erzählt immer wieder von Menschen, die freiwillig oder gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen.

Der Vortrag nimmt ausgewählte biblische Migrationsgeschichten in den Blick und fragt, welche Erfahrungen von Fremdsein, Verlust, Hoffnung, Gastfreundschaft und Neubeginn darin sichtbar werden.

Welche Impulse können diese jahrtausendealten Geschichten für unseren heutigen Blick auf Flucht und Migration geben?

Im Anschluss sind die Teilnehmenden eingeladen, eigene Perspektiven einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

19:00–21:00 Uhr
Ort Bildungszentrum St. Nikolaus, Rosenheim
Mit Michael Anderl

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26. Oktober 2026 | Vernissage

Vernissage zur Ausstellung „Ungehört“

Die Geschichte der Frauen. Flucht, Vertreibung, Integration

Die Ausstellung „Ungehört“ beschreibt Flucht, Vertreibung und Integration aus weiblicher Sicht.

Zur Eröffnung der Ausstellung findet eine Vernissage im Rathaus Prien statt.

Ort Rathaus Markt Prien am Chiemsee

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26. Oktober – 15. November 2026 | Ausstellung

Ungehört – Die Geschichte der Frauen

Flucht, Vertreibung, Integration

Die Wanderausstellung des Hauses des Deutschen Ostens beschreibt Flucht, Vertreibung und Integration aus weiblicher Sicht.

Im Mittelpunkt stehen die individuellen Geschichten und Schicksale von sechs Zeitzeuginnen aus Ostpreußen, Pommern, Oberschlesien, Mähren und der Batschka. Ihre Biografien werden zugleich in den größeren Zusammenhang der deutschen und europäischen Geschichte der Jahre 1933 bis 1945 gestellt.

Die Ausstellung zeigt Erfahrungen und Herausforderungen, mit denen Frauen während Flucht, Vertreibung und Integration nach dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert waren.

Ort Rathaus Markt Prien am Chiemsee
Besuch zu den Öffnungszeiten des Rathauses

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29. Oktober 2026 | Vortrag

Flucht und Migration im Laufe der Zeit

Flucht und Migration bewegen Menschen seit Jahrhunderten und prägen Gesellschaften weltweit.

Der Vortrag wirft einen Blick auf historische Entwicklungen und ihre Verbindung zur Gegenwart. Dabei geht es darum, wie sich Migrationsbewegungen über die Zeit verändert haben und welche politischen, sozialen und menschlichen Fragen daraus entstehen.

Ein Abend zum Nachdenken, Hinterfragen und Diskutieren über Verantwortung, Solidarität und die Zukunft des Zusammenlebens.

18:00–20:00 Uhr
Ort Bildungszentrum St. Nikolaus, Rosenheim
Mit Prof. Dr. Martin Sökefeld
Kostenfrei

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10. November 2026 | Erzählcafé

Zwischen Fremde und Heimat – auf dem WEG des Ankommens

Jedes Ankommen fordert den Menschen heraus!

Das Erzählcafé bietet einen offenen und respektvollen Austausch über das Ankommen in neuen Lebenssituationen – ob bewusst gewählt oder durch unterschiedliche Umstände erzwungen.

Mit alltagsnahen Geschichten sollen Fremdheit, Unsicherheit und der Verlust von Heimat aufgegriffen und mögliche Bewältigungswege sichtbar gemacht werden.

Das Angebot richtet sich an alle – auch ohne eigene Fluchterfahrung. Zuhören ist genauso willkommen wie Erzählen.

18:00–20:00 Uhr
Ort H3cke, Rosenheim
Moderation: Ruth Herold
Kostenfrei

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16. November – 11. Dezember 2026 | Ausstellung

Ungehört – Die Geschichte der Frauen

Die Ausstellung kommt nach Rosenheim

Nach ihrer Präsentation in Prien ist die Wanderausstellung „Ungehört – Die Geschichte der Frauen. Flucht, Vertreibung, Integration“ in Rosenheim zu sehen.

Im Mittelpunkt stehen die Geschichten und Schicksale von sechs Zeitzeuginnen sowie die Erfahrungen von Frauen während Flucht, Vertreibung und Integration nach dem Zweiten Weltkrieg. 

Ort Volkshochschule Rosenheim, Stollstraße 1

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19. November 2026 | Erzählcafé

Erzählcafé

Jedes Ankommen fordert den Menschen heraus!

Das Erzählcafé bietet einen offenen und respektvollen Austausch über das Ankommen in neuen Lebenssituationen.

Es geht um Erfahrungen von Fremdheit, Unsicherheit und Heimat sowie um die Frage, was das Ankommen erleichtern kann.

Das Angebot richtet sich an alle – auch ohne eigene Fluchterfahrung. Zuhören ist genauso willkommen wie Erzählen.

14:30–16:30 Uhr
Ort Pfarrsaal Prien
Moderation: Ruth Herold

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25. November 2026 | Erzählcafé

Erzählcafé

Jedes Ankommen fordert den Menschen heraus!

Das Erzählcafé bietet einen offenen und respektvollen Austausch über das Ankommen in neuen Lebenssituationen – beispielsweise bei Umzug, neuer Arbeit, Krankheit, Verlust oder Flucht.

Mit alltagsnahen Geschichten sollen Fremdheit, Unsicherheit und der Verlust von Heimat aufgegriffen und mögliche Bewältigungswege sichtbar gemacht werden.

Jede*r entscheidet selbst, was er oder sie teilen möchte. Zuhören ist genauso willkommen wie Erzählen.

19:00–21:00 Uhr
Ort Bildungszentrum St. Nikolaus, Rosenheim
Moderation: Ruth Herold
Kostenfrei

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