Was ist das Erste, was wir morgens tun? Und das Letzte, bevor wir schlafen gehen? Was gibt unserem Tag seinen Rhythmus - und wo finden darin Stille, Dankbarkeit oder das Loslassen ihren Platz?
Seit Jahrhunderten unterbrechen Menschen ihren Alltag zu bestimmten Zeiten, um innezuhalten: am Morgen, wenn ein neuer Tag beginnt, am Abend, wenn die Arbeit getan ist, und in der Nacht, wenn es Zeit wird, den Tag aus der Hand zu geben.
An diesem Abend lernen wir Laudes, Vesper und Komplet kennen - nicht nur in der Theorie, sondern indem wir einzelne Elemente selbst ausprobieren: Psalmen und biblische Texte, Stille und Gesang, Licht, Dank und Bitte.
Dabei darf auch ganz praktisch gefragt werden: Wie betet man eigentlich einen Psalm? Muss man dafür singen können? Was hat es mit dem Wechselgebet auf sich? Und kann eine jahrhundertealte Gebetsform tatsächlich in einen modernen Alltag passen?
Ein Abend mit Werkstattcharakter für alle, die neugierig sind, ob ein alter Gebetsrhythmus dem eigenen Tag vielleicht eine neue Qualität geben kann.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.