Jedes Ankommen fordert den Menschen heraus!
Das Erzählcafé bietet einen offenen, respektvollen Austausch über Ankommen in neuen Lebenssituationen. Ankommen — bewusst gewählt oder erzwungen durch verschiedene Umstände wie Geburt, neue Schule, neuer Job, Umzug, Krankheit, Verlust oder Flucht. Fremdheit und der Verlust von Heimat machen den Weg schwer. Vor dem Ankommen entwickelt sich ein Gefühl von fremd sein und es fehlt die Sicherheit. Was könnte das Ankommen erleichtern? Mit alltagsnahen Geschichten sollen Fremdheit, Unsicherheit und Verlust von Heimat entkräftet und Bewältigungswege sichtbar gemacht werden.
Ziel ist ein offener Austausch für alle — auch ohne direkte Fluchterfahrung — und die Wertschätzung alltäglicher Erzählungen.
Moderiert von Ruth Herold findet das Erzählcafé in einem respektvollen Rahmen statt: Jede*r entscheidet selbst, was er/sie teilen möchte. Es gibt keine Aufzeichnungen. Zuhören ist genauso willkommen wie Erzählen.
Das Angebot ist Teil des begleitenden Rahmenprogramms zum Theaterstück „WEG – Flucht, Vertreibung und Heimat“ und braucht keine Vorkenntnisse.